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Ein Projekt des Forum Glas e.V. Bad Münder
Steleninfo: Glashütte Münder
 
Informationstafel als PDF-Datei
 
Presseartikel zu diesem Projekt
Quelle: Neue Deister Zeitung (NDZ) vom 13.09.2010
Glas-Geschichte wird in der Stadt wieder sichtbar
Info-Stelen an historischen Standorten enthüllt
Bad Münder (hzs). Reichlich Geschichte lag in der Luft bei der Einweihung der zwei Glas-Stelen, die künftig am Standort der ehemaligen Glashütte in der Langen Straße 89 und vor der Ardagh-Glashütte von einem Kapitel münderscher Technik- und Sozialgeschichte künden. „Das Weserbergland hat eine ausgeprägte Glasgeschichte, doch deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist leider nur sehr gering“, klagte der Historiker Klaus Vohn-Fortagne. Die Glas-Stelen mit Informationen sollen diesem Missstand abhelfen. Umrahmt von einigen Trompetensoli der Schülerin Lena Stawski öffneten zwei feenhafte Stelzenläufer des Kinder- und Jugendzirkus BiKonelli die großen roten Schleifen, die das die Stelen verhüllende gelbe Tuch zusammenhielten. Die Aufstellung der Stelen verdankt die Stadt der Initiative des Forums Glas. Finanziert wurden beide Stelen durch ein EU-Programm zur Förderung des ländlichen Raums sowie die Co-Finanzierung von Landkreis und Stadt. „Die restlichen Mittel hat dann eine Spende der Stiftung der Sparkasse Weserbergland eingebracht“, so der Vorsitzende des Forums, Hermann Wessling. Unter den zahlreichen Zuschauern der auch aus dem „Ab-durch-die-Mitte“-Programm geförderten Aktion konnte Wessling auch Gunthilt Greiner begrüßen, deren Vater von 1923 bis 1926 die Glashütte an der Langen Straße geleitet hatte. Die Berlinerin sah die Stätte ihrer Kindheit nun nach 85 Jahren zum ersten Mal wieder. „Wir waren glückliche Kinder“, erinnerte sich die 89-Jährige. Ihr Vater habe die Hütte nach ihr „Gundelhütte“ genannt. Auch an der Süntelstraße wurden Erinnerungen wach, denn auch Hans-Ulrich Siegmunds Geschichte ist mit der Glashütte verknüpft. Sein Vater, ein Cousin des Hüttengründers Rudolf Bornkessel, war von 1932 bis Mitte der sechziger Jahre Mitbesitzer der Hütte. „Alles fing damit an, dass mein Vater sich einmal in Abwesenheit Bornkessels Geld schicken lassen musste, um die Löhne auszuzahlen“, so Siegmund. Daraus habe sich später ein 20-prozentiger Firmenanteil entwickelt. Weitere Stelen sollen in Klein Süntel und in Osterwald aufgestellt werden.
 
Presseartikel über das Forum Glas e.V. Bad Münder
Gunthilt Greiner (r.) schildert den Teilnehmern der Stelen-Enthüllung ihre Erinnerungen an die Glashütte an der Langen Straße. (Foto:hzs)
 
 
Ein Audiobeitrag zu diesem Ereignis von Christoph Huppert
(www.zeilen-sprung.de)
 
 
 
11.09.2010: Fotos von der Einweihung der Glas-Stele in der Langen Straße 89
 
11.09.2010: Video von der Einweihung der Glas-Stele in der Langen Straße 89
(Bitte entschuldigen Sie die mindere Videoqualität)
 
 
HINWEIS: Auf unserer Internetseite zeigen wir Fotos und Videos von öffentlichen Veranstaltungen. Da wir nicht immer jede abgebildete Person um ihre Freigabeerlaubnis fragen konnten, bitten wir Sie uns telefonisch (05042/929416) oder per Email info@forum-glas-bad-muender.de zu benachrichtigen, wenn wir Ihr Foto oder Video löschen sollen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 
Stationen des Glasstelen-Pfades
 
Glashütte am kleinen Süntel 1635 bis 1886
Weitere Infos
Glashütte Münder von 1841 bis 1926
Projekt des Forum Glas e.V. Bad Münder
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Glashütte Süntelgrund gegründet 1919
Projekt des Forum Glas e.V. Bad Münder
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Lauensteiner Glashütte 1701 bis 1886
Projekt des Forum Glas e.V. Bad Münder
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Glashütte auf dem Hemmendorfer Dreisch 1775 bis 1776
Projekt des Forum Glas e.V. Bad Münder
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Glashütte in der Sümpel- breite 1852 bis 1926
Projekt des Forum Glas e.V. Bad Münder
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Glashütte Steinkrug
1809 bis 1928
Projekt des Forum Glas e.V. Bad Münder
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