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Presseartikel 2013 Pressespiegel-Jahrgang 2013
Quelle: Neue Deister Zeitung (NDZ) vom 07.01.2013
Juryentscheid: Die Kugel für den Kreisel
Glasskulptur soll an der Bahnhofstraße entstehen/ Zwei Modelle schaffen es in die Endrunde
Bad Münder (hzs). Das Mittagessen in der Rohmelbad-Gaststätte musste warmgestellt werden, denn zur vorgesehenen Essenszeit war noch keine Entscheidung gefallen. Die elfköpfige Jury tat sich am Wochenende schwer. Gesucht wurde eine Glasskulptur für den Kreisverkehrsplatz an der nördlichen Bahnhofstraße. Zur Diskussion standen verschiedene Entwürfe, die hauptsächlich die Auszubildenden der Ardagh-Glashütte in Bad Münder entworfen hatten, ein Entwurf stammte von einem Kunstpädagogen aus Bad Münder. „Wir haben alle gemeinsam an den Entwürfen gearbeitet“, erklärt Sebastian Burkhard für die Vorschläge der jungen Ardagh-Mitarbeiter. Der 22-Jährige ist Auszubildender der Glashütte im zweiten Lehrjahr und war zusammen mit seinen Kollegen Martin Kern und Martin Böhm sowie Ausbildungsleiter Detlev Hahn zum Juryentscheid gekommen. Auch Werksleiter Andreas Kehne verfolgte die Diskussion mit Interesse. Kurz nach Mittag verdichtete sich die Diskussion dann auf zwei Entwürfe: Entweder eine Kugel aus geschichtetem, zusammengeklebtem Flachglas oder vier aus dicken, farbigen Flachglasscheiben übereinandergeschichtete Säulen – das war die Frage. Während sich Sebastian Richter, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Kunst und Design aus Halle/Saale für die Kugel aussprach, tat sich der Schöpfer der Münderaner „Wegbegleiterinnen“, der Tischler und Glasgestalter Bernd Wiegand aus Hannover, noch schwer. „Ich bin hin und hergerissen“, erklärte der Preisträger des bundesweiten Glaskunstwettbewerbs 2004. Andere Jurymitglieder wie der Fachbereichsleiter Hoch- und Tiefbau der Stadt, Uwe Hünefeld, akzentuierten weniger künstlerische als praktische Aspekte. „Wie sieht’s denn mit der Reinigung aus? Welcher Aufwand ist da nötig? Was für Kosten fallen an?“ Fast schien eine Entscheidung greifbar, da wurden noch einmal neue Argumente eingebracht. Doch dann, nach mehrstündiger Beratung stand genau um 12.45 Uhr der Juryentscheid fest: Eine Kugel für den Kreisel. Allerdings mit der Option, das Säulenmodell eventuell an einem anderen Standort im Stadtgebiet zu realisieren. Eine keineswegs einmütige Entscheidung, denn von den zehn anwesenden Jurymitgliedern hatten sechs für die Kugel und vier für das Säulenmodell votiert. „Alle Entwürfe haben ein außerordentliches Niveau bewiesen“, lobte Manfred Lauschke. Der Hannoveraner ist als Hochschullehrer im Fachbereich Plastik, Skulptur, Objekt am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft an der Universität Hildesheim tätig. Ausbildungsleiter Hahn freute sich über das Engagement seiner jungen Kollegen: Eigentlich sei anfangs „nur unterstützende Manpower“ gefordert gewesen, doch sei sensationell, was die jungen Leute daraus gemacht hätten. Ausgesprochen hat sich die Jury nun für eine beleuchtete Glaskugel im Kiesbett. Ein Entwurf, der durch seine Schlichtheit besticht, so sieht es auch der Vorsitzende des Vereins Forum Glas, Hermann Wessling, der das Projekt initiiert hatte. Ob die Kreiselkugel tatsächlich auch realisiert werden könne, hänge allerdings noch von der detaillierten Prüfung zahlreicher technischer Parameter ab. Die Meinung vieler Juryvertreter: In Sachen Ideenreichtum, Kreativität und künstlerische Gestaltung sind die jungen Auszubildenden der Glashütte schon jetzt Gewinner.
 
Presseartikel über das Forum Glas Bad Münder Sebastian Burkhard und Martin Kern stellen die beiden Entwürfe vor, die es in die Endrunde geschafft haben. Foto:hzs
 
Audiobeitrag von Christoph Huppert auf www.zeilen-sprung.de (externer Link)
 
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